Wissen schafft Zukunft.

Arbeitsgruppenleiter
PD Dr.
Thomas Schmid

Tel.: + 49 89 4140 - 4305
Fax: + 49 89 4140 - 4882
t.e.schmid@tum.de

 Lebenslauf (de)

 

Arbeitsgruppe: Partikeltherapie

Minibeambestrahlung von Tumoren mit Protonen

Kurzbeschreibung

Die Strahlentherapie von soliden Tumoren mit Protonen weist im Vergleich zu konventionellen Verfahren mit Photonen eine bessere Verträglichkeit gegenüber Normalgeweben auf. Innerhalb des DFG-Exzellenzclusters MAP wird versucht, die Strahlenbelastung des gesunden Gewebes durch eine Minibeambestrahlung mit Protonen weiter zu senken. Die Frage, ob schwere Teilchen, wie z.B. Kohlenstoffionen, den Protonen überlegen sind, wird noch immer kontrovers diskutiert. Im BMBF Verbund „LET“ werden die Effekte von hochfokussierter Protonen- und Kohlenstoffionen-Bestrahlung untersucht.

Förderung

- DFG-Exzellenzcluster MAP

Schlüsselpublikationen

- Girst at al., Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2016 May 1;95(1):234-41
- Girst et al., Radiat Environ Biophys. 2015 Aug;54(3):335-42
- Girst et al., Med. 2015 Sep;31(6):615-20
- Zlobinskaya et al., Radiat Environ Biophys. 2013 Mar;52(1):123-33

 


Simulation von Hoch-LET-Effekten mittels fokussierter Niedrig-LET-Bestrahlung

Kurzbeschreibung

Die Frage, ob schwere Teilchen, wie z.B. Kohlenstoffionen, den Protonen überlegen sind, wird noch immer kontrovers diskutiert. Ziel des Projekts ist ein verbessertes grundlegendes Verständnis der erhöhten biologischen Wirksamkeit (RBW) von dicht-ionisierender hoch-LET Strahlung mit Hilfe von neuartigen experimentellen Ansätzen. Im BMBF Verbund „LET“ werden die Effekte von hochfokussierter Protonen- und Kohlenstoffionen-Bestrahlung untersucht.

Förderung

- DFG-Exzellenzcluster MAP
- BMBF – Verbund „LET“

Schlüsselpublikationen

- Greubel et al., Nucl. Instr. Meth. B 2016 Dec; in press
- Schmid et al., Mutat Res Genet Toxicol Environ Mutagen. 2015 Nov;793:30-40
- Schmid et al., Phys Med Biol. 2012 Oct 7;57(19):5889-907

 


Der Einfluss der LET auf die Migration und Invasion von Glioblastomzellen

Kurzbeschreibung

Hirntumore, wie das Glioblastom multiform (GBM), zählen zu den häufigsten und bösartigsten Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS). GBM ist einer der aggressivsten malignen Gehirntumore des Menschen. Nur weniger als 5% der Patienten überleben die ersten 5 Jahre nach der Diagnose. Der klinische Verlauf bösartiger Glioblastome ist von der Invasion isolierter Tumorzellen in das normale Gehirngewebe abhängig. Durch das infiltrative Wachstum der Tumorzellen entlang von Nervenbahnen und Blutgefäßen ist eine vollständige Resektion des Tumors nahezu unmöglich.
Neuere Studien zeigen, dass Gamma- oder Röntgenbestrahlung, wie sie in der Strahlentherapie heute eingesetzt werden, die Migration und Invasion weiter erhöhen können. Dieses bis heute nur wenig untersuchte Phänomen der Strahlung induzierten Tumorzellmigration und Invasion wird in diesem Forschungsprojekt genauer untersucht.

Schlüsselpublikationen

- Rieken et al., Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2012 May 1;83(1):394-9

 


Entwicklung von miRNA Biomarkern für das Pankreaskarzinom

Kurzbeschreibung

Pankreaskarzinome zählen zu den aggressiveren Tumorerkrankungen mit einem geringen 5-Jahres Überleben von weniger als 5 % und einer durchschnittlichen Überlebensrate von 6-8 Monaten nach Diagnose. Die einzige kurative Behandlung ist die Resektion des Tumors. Jedoch können nicht alle Patienten operiert werden, sodass für diese Patienten eine Strahlentherapie in Frage kommt. Allerdings spricht nur ein Teil der Patienten auf die Bestrahlung an.
Neuere Studien zeigen, dass microRNAs (miRNA) mit dem Ansprechen auf Bestrahlung assoziiert sind. Dementsprechend werden in diesem Forschungsprojekt miRNAs als mögliche Biomarker für das Ansprechen auf Bestrahlung imPankreaskarzinom untersucht. 

 


Der Effekt von high-LET-Strahlung auf die Hypoxie-induzierte Radioresistenz von Glioblastomzellen

Kurzbeschreibung

Das Glioblastom ist der häufigste primäre maligne Hirntumor beim Erwachsenen, und weist trotz intensiver Forschungsbemühungen und multimodaler Therapieansätze eine weiterhin schlechte Prognose auf. Als etabliertes Therapiekonzept hat sich im Anschluss an die operative Reduktion der Tumormasse eine adjuvante kombinierte Radiochemotherapie durchgesetzt. Das Ungleichgewicht zwischen Sauerstoffverbrauch und –versorgung bedingt durch die hohe Proliferationsrate in Verbindung mit einer unzureichenden Vaskularisierung, fördert die Entstehung eines hypoxischen Tumormilieus. Da die klinisch angewandte Photonenstrahlung mit niedrigem linearem Energietransfer (low energy transfer = LET) vornehmlich über die Bildung von Sauerstoffradikalen wirksam ist, führt die Tumorhypoxie zu einer erhöhten Radioresistenz. Im Gegensatz dazu ist die Wirksamkeit der high-LET-Strahlung in geringerem Maße vom Sauerstoffgehalt des Gewebes abhängig, da hier pathophysiologisch v.a. direkte DNA-schädigende Wirkungen angenommen werden. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es die Hypothese zu prüfen, ob und wie stark die Wirksamkeit der high-LET-Bestrahlung im Vergleich zur low-LET-Bestrahlung vom Sauerstoffgehalt abhängt und damit im Stande ist die Hypoxie-induzierte Radioresistenz zu überwinden.

Aktuelles

03.11.2017: Für unsere neue Tomotherapie, deutschlandweit erstes Radicxact-System von Firma Accuray, stellen wir ein MTRA: Mehr dazu: Stellenausschreibungen


17.10.2017: Absolventen Masterstudiengang Radiation Biology

Am 10. Oktober fand die Feier der ersten Absolventen des Masterstudiengangs Radiation Biology statt. Mehr Infos: Aktuelles


17.10.2017: Neue Publikation in "Frontiers in Oncology" zum Master Of Science (MSc) Programm in Radiation Biology erschienen: Frontiers in Oncology


09.10.2017: Wir stellen ein: MTRA Vollzeit/Teilzeit. Mehr Infos: Stellenausschreibungen


30.08.2017: Two PhD positions in Physics to assign. Read more: Stellenausschreibungen