Wissen schafft Heilung.

  Klinik und Poliklinik
  für RadioOnkologie
  und Strahlentherapie

  Klinikleitung
  Univ.-Prof. Dr. med.
  Stephanie E. Combs

  Klinikum rechts der Isar
  Technische Universität München
  Ismaninger Str. 22
  D - 81675 München
  direktion.radonk@mri.tum.de

  Direktionssekretariat
  Tel.: + 49 89 4140 - 4501 / - 4502


  Für Patientenanfragen und
  Terminvereinbarung:

  Privatambulanz
  Tel.: + 49 89 4140 - 4511
  privatambulanz.radonk@mri.tum.de

  Allgemeine Ambulanz im
  Tumortherapiezentrum (TTZ)

  Tel.: + 49 89 4140 - 4510
  ambulanz.radonk@mri.tum.de

  Spezialambulanz Stereotaxie,
  Brachytherapie

  Tel.: + 49 89 4140 - 4509

  Station R2a
 
Tel.: + 49 89 4140 - 4304

Schwerpunkt: mHealth und Telemedizin

In der heutigen Zeit ist die voranschreitende Digitalisierung ein nichtaufzuhaltender Prozess. 2016 gab es schätzungsweise 2,16 Milliarden Smartphones. Mit ihnen kann man viel mehr als nur Textnachrichten verschicken und Anrufe tätigen. Applikationen (Apps) für Smartphones und Tablets bieten unzählige Möglichkeiten: Von der einfachen Wetter-App zur komplexen Verhaltenstherapie bei depressiven Patienten. Im Google Play Store® gibt es derzeit über 2,2 Millionen Apps in der Kategorie in „Health und Fitness“, im Apple App Store® sind aktuell ungefähr 1,8 Millionen Apps herunterladbar. Die WHO fasst diese Tools unter dem Begriff „mHealth“ (von engl. Mobile Health) oder „eHealth“ (von engl. Electronic Health) zusammen und definiert sie als „medical and public health practice supported by mobile devices, such as mobile phones, patient monitoring devices, personal digital assistants (PDAs), and other wireless devices" (World Health Organization (WHO), 2011). Fitnessarmbänder, digitale Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte werden heute ganz selbstverständlich mit dem Smartphone verbunden und die Daten ausgewertet. Warum also sollen solche Apps nicht auch in der Onkologie ihren Einsatz finden.

Telemedizin definiert die WHO als: “The delivery of health care services, where distance is a critical factor, by all health care professionals using information and communication technologies for the exchange of valid information for diagnosis, treatment and prevention of disease and injuries, research and evaluation, and for the continuing education of health care providers, all in the interests of advancing the health of individuals and their communities” (World Health Organization (WHO), 2010). Die Telemedizin bietet vor allem in Zeiten des Ärztemangels und des Pflegenotstands eine mögliche Entlastung - besonders im ländlichen Bereich. Aber auch als Ergänzung zur Standardtherapie können telemedizinische Ansätze verwendet werden. So kann die kontinuierliche Patientenanbindung an die behandelnde Klinik verbessert werden.

In unserer Abteilung haben wir einen besonderen Blickpunkt auf Apps und Telemedizin in der onkologischen Therapie und Forschung gelegt. Ein Team aus medizinischen Informatikern, Ärzten und Entwicklern arbeitet interdisziplinär zusammen um neue App-assistierte und telemedizinische Therapieansätze zu schaffen. Aber auch mit App-basierte Forschung im Sinne von smartRCTs (von engl. Smart Randomized Controlled Trials) beschäftigen wir uns. Hier werden Apps bei der Rekrutierung, Dokumentation oder Datenerhebung in Studien eingesetzt und können so Zeit und Geld sparen.


  1. Kessel KA, Vogel MM, Schmidt-Graf F, Combs SE. Mobile Apps in Oncology: A Survey on Health Care Professionals’ Attitude Toward Telemedicine, mHealth, and Oncological Apps. J Med Internet Res 2016; 18:e312–9.
  2. Kessel KA, Combs SE. Data management, documentation and analysis systems in radiation oncology: a multi-institutional survey. Radiat Oncol 2015; 10: 230.
  3. Vogel MME, Combs SE, Kessel KA. mHealth and Application Technology Supporting Clinical Trials: Today’s Limitations and Future Perspective of smartRCTs. Front Oncol 2017; 7: 262–6. 

Aktuelles

15.09.2017: Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir: Eine/n Sekretär/in in Teilzeit.

Mehr Infos: Stellenausschreibungen


05.09.2017:
NOA Tagung 2017
14. – 15.09.2017
MRI München
Programmflyer
Tagungsposter


30.08.2017:
Two PhD positions in Physics to assign. Read more: Stellenausschreibungen


25.07.2017:
Wir stellen ein:
Consultant (Oberarzt/Oberärztin), MTRA, Technische/n Mitarbeiter/in - Biologielaboranten/in / BTA / MTA / CTA.
Mehr Infos: Stellenausschreibungen


Dr. Kai BormUnser Assistenzarzt Herr Dr. med. Kai Borm wurde auf der DEGRO 2017 mit dem DEGRO-Dissertationspreis ausgezeichnet.
Mehr dazu: hier


Frau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs zum Thema: Radioonkologie als effiziente Ersttherapie bei Prostata-Krebs.
Der Artikel zum Nachlesen: ÄrzteZeitung, 66-114, 19.06.2017


TUM Radiation Oncology - Heading forward in Information Technology:
Der Artikel zum Nachlesen: ENLIGHT Juni 2017


combs.jpgFrau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs: Neuer Artikel im BPS Magazin über das Thema "Risiko für Sekundärmalignome nach einer Strahlentherapie der Prostata oder der Prostataloge“ erschienen.
Der Artikel zum Nachlesen: BPS Magazin 1/2017
 


Degro 2017:

DEGRO 2017 Team RadioOnkologie


DEGRO Pressemitteilung: Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf – Flexibilität bei der Arbeitszeit und viele Karrieremöglichkeiten