Wissen schafft Heilung.

  Klinik und Poliklinik
  für RadioOnkologie
  und Strahlentherapie

  Klinikleitung
  Univ.-Prof. Dr. med.
  Stephanie E. Combs

  Klinikum rechts der Isar
  Technische Universität
  München
  Ismaninger Str. 22
  D - 81675 München
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IMRT & IGRT

IMRT

Die Intensitätsmodulierte Strahlentherapie (IMRT) ist eine moderne Bestrahlungstechnik. Sie ermöglicht auch bei komplexen Zielvolumina eine exakte Anpassung der Dosisverteilung an das Zielvolumen und die zu schonenden Organe.

Bei den konventionellen Bestrahlungstechniken haben alle Strahlenfelder eine konstante Intensität. Das ist bei der IMRT nicht der Fall. Bei der IMRT werden die Bestrahlungsfelder ‚geformt‘, also moduliert. Dies geschieht durch Bleilamellen, die im Kopf des Bestrahlungsgeräts sitzen. Zudem wird bei der IMRT-Technik der Tumor aus sehr vielen verschiedenen Richtungen bestrahlt. Das Bestrahlungsgerät bewegt sich also 360 Grad um den Patienten herum und appliziert Dosis aus verschiedenen Winkeln.

So werden die Krebszellen im Zielvolumen mit einer höchst-möglichen/ -nötigen Dosis bestrahlt bei bestmöglicher Schonung der umgebenden Risikoorgane (durch Abschirmung durch die Bleilamellen). Damit lassen sich die Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Nebenwirkungen und/oder der Schweregrad von Nebenwirkungen der Behandlung reduzieren.

In manchen Fällen war in der Vergangenheit die Applikation der Strahlendosis nur durch die Verträglichkeit von umgebenden Organen beschränkt. Hier erlaubt die IMRT-Technik, diese Tumoren mit höherer Dosis zu bestrahlen und steigert damit die Heilungschancen durch die Therapie.

IGRT

Bei hochpräzisen Therapien, wie sie die IMRT-Technik ermöglicht, sind die exakte Positionierung des Patienten und die tägliche Reproduzierbarkeit der Strahlenbehandlung entscheidend für den Therapieerfolg. Daher kann man vor jeder Therapiesitzung die Positionierung des Patienten und die Lage des Tumors kontrollieren. Hiermit wird sichergestellt, dass der Tumor über den gesamten Behandlungszeitraum zielgenau behandelt wird. Diese Kontrollen erfolgen durch Verwendung von Bildgebungs-Technologien, die in die Linearbeschleuniger-Anlagen, z. B. in Form von Computertomographie (CT), integriert sind.

IMRT
Ein im Linearbeschleuniger integriertes CT

Diese aktuellen Bilder, die kurz vor der Bestrahlung angefertigt werden, werden an der Bestrahlungskonsole vom Team aus Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten und Ärzten begutachtet und mit den Aufnahmen aus der Strahlentherapie-Planung vor Beginn der Behandlung verglichen. Daraufhin wird ggf. die Tischposition und damit die Patientenposition Millimeter genau verschoben. Man spricht in diesem Gesamtzusammenhang von der "bildgeführten" oder "Image Guided" Radiotherapie (IGRT). Das Ziel dieser Methode ist die exakte Applikation der Strahlendosis und die Erhöhung der Patientensicherheit.

IMRT Plan 

Zwei Schichten eines IMRT Dosisplans bei der Bestrahlung eines Prostatakarzinoms.

Aktuelles


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24.08.2018: Wir stellen ein: Assistenzärztin/-arzt, MFA (m/w). Mehr dazu: Stellenausschreibungen


17.07.2018: Erster Patient an der NEUEN TOMOTHERAPIE (RADIXACT) bestrahlt.