Wissen schafft Heilung.

  Klinik und Poliklinik
  für RadioOnkologie
  und Strahlentherapie

  Klinikleitung
  Univ.-Prof. Dr. med.
  Stephanie E. Combs

  Klinikum rechts der Isar
  Technische Universität München
  Ismaninger Str. 22
  D - 81675 München
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  Direktionssekretariat
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  Privatambulanz
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  Spezialambulanz Stereotaxie,
  Brachytherapie

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  Station R2a
  Tel.: + 49 89 4140 - 4304

Ganzkörperbestrahlung

Trotz ausgiebiger Chemotherapie können bei manchen Krebsformen krankhafte bzw. bösartige Zellen im Knochenmark verbleiben. Diese verursachen ein Wiederausbrechen der Erkrankung. Mit einer zusätzlichen Ganzkörperbestrahlung sollen die verbliebenen Leukämiezellen im Knochenmark abgetötet werden.

Nach dieser Behandlung verfügt der Körper jedoch über keine unbegrenzt teilungsfähigen Zellen (Stammzellen) mehr, die er zur Regeneration von Gewebe benötigt. Dieses gilt speziell auch für Stammzellen, die die Blutbildung erhalten. So muss nach der Chemotherapie und Ganzkörper-Strahlentherapie eine Knochenmarks- oder Stammzelltransplantation durchgeführt werden, um die Stammzellen der Blutbildung zu ersetzen. Die Ganzkörperbestrahlung unterdrückt darüber hinaus das körpereigene Immunsystem, so dass die transplantierten Stammzellen nicht abgestoßen werden.

Durch einen Linearbeschleuniger wird ein kegelförmiges (divergentes) Strahlenfeld erzeugt. Da das Strahlenfeld erst in einiger Entfernung den gesamten menschlichen Körper erfasst, müsste sich der Patient bei der Ganzkörperbestrahlung mehrere Meter entfernt von der Strahlenquelle befinden.

Daher benutzen wir die sogenannte Translationstechnik: Der Patient liegt während der Behandlung auf einer speziell konstruierten Liege, die ihn – gleich einem Laufband – durch das Strahlenfeld führt (siehe Abbildung).

Zum Schutz der strahlenempfindlichen Lungen können individuell geformte Abschirmungen aus bleihaltigem Material verwendet werden. Die Behandlung wird – entsprechend dem angewendeten Chemotherapie-Protokoll – entweder einmalig durchgeführt oder innerhalb weniger Tage mehrmals wiederholt.

Die Strahlung wirkt nicht nur auf die Tumorzellen, sondern auch auf die gesunden Zellen des gesamten Körpers. Die Auswirkungen der Bestrahlung betreffen somit alle Gewebearten und Organe. Einige Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen können medikamentös unterdrückt werden, andere wiederum müssen in Kauf genommen werden. Zum Teil überlagern sich die Nebenwirkungen der Chemotherapie mit denen der Ganzkörperbestrahlung. Über Nebenwirkungen wird vor der Therapie ausführlich informiert (Aufklärung des Patienten).

Aktuelles

15.09.2017: Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir: Eine/n Sekretär/in in Teilzeit.

Mehr Infos: Stellenausschreibungen


05.09.2017:
NOA Tagung 2017
14. – 15.09.2017
MRI München
Programmflyer
Tagungsposter


30.08.2017:
Two PhD positions in Physics to assign. Read more: Stellenausschreibungen


25.07.2017:
Wir stellen ein:
Consultant (Oberarzt/Oberärztin), MTRA, Technische/n Mitarbeiter/in - Biologielaboranten/in / BTA / MTA / CTA.
Mehr Infos: Stellenausschreibungen


Dr. Kai BormUnser Assistenzarzt Herr Dr. med. Kai Borm wurde auf der DEGRO 2017 mit dem DEGRO-Dissertationspreis ausgezeichnet.
Mehr dazu: hier


Frau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs zum Thema: Radioonkologie als effiziente Ersttherapie bei Prostata-Krebs.
Der Artikel zum Nachlesen: ÄrzteZeitung, 66-114, 19.06.2017


TUM Radiation Oncology - Heading forward in Information Technology:
Der Artikel zum Nachlesen: ENLIGHT Juni 2017


combs.jpgFrau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs: Neuer Artikel im BPS Magazin über das Thema "Risiko für Sekundärmalignome nach einer Strahlentherapie der Prostata oder der Prostataloge“ erschienen.
Der Artikel zum Nachlesen: BPS Magazin 1/2017
 


Degro 2017:

DEGRO 2017 Team RadioOnkologie


DEGRO Pressemitteilung: Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf – Flexibilität bei der Arbeitszeit und viele Karrieremöglichkeiten