Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie

Klinikum rechts der Isar
 Technische Universität München

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Aktuelles

 

Engagement als Gastprofessor wird geehrt

 

Für seinen engagierten Einsatz an der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie hat die Technische Universität München Herrn Prof. Fridtjof Nüsslin zum „TUM Distinguished Affiliate Professor“ ernannt. Der hier seit 2004 als Gastprofessor wirkende Nüsslin war und ist an hochrangigen Projekten der Klinik zum Teil maßgeblich beteiligt, beispielsweise an der erfolgreichen Einwerbung der Tomotherapie Bestrahlungseinrichtung.

Auch bei über die Klinik hinausreichenden Forschungsvorhaben, die auf eine engere Verbindung von Strahlentherapie und Bildgebung zielen, hat Nüsslin zur erfolgreichen Drittmitteleinwerbung beigetragen. Zu nennen ist weiterhin sein hohes Engagement im DFG-Exzellenzcluster „Munich Centre of Advanced Photonics (MAP)“, wo es im medizinischen Projektbereich um laserbasierte Erzeugung von Ionenstrahlung zur Krebsbehandlung sowie um zukunftsträchtige hochauflösende Bildgebungsverfahren geht. Ein besonderes Anliegen Nüsslins ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Bundesweit bekannt ist in diesem Zusammenhang seine Idee einer „Nachwuchsakademie Medizintechnik“, die er zum ersten Mal 2006 zum Thema „Multimodale Bildgebung in der Medizin“ zusammen mit Prof. Markus Schwaiger unter dem Dach der DFG organisierte und die seitdem mit jährlichen Fortsetzungen einen festen Platz im Nachwuchsförderprogramm der DFG gefunden hat. Der höchst selten vergebene Ehrentitel, mit dem die gleichzeitige Mitgliedschaft im neuen „TUM Institute for Advanced Study“ verbunden ist, würdigt den starken wissenschaftlichen Einfluss, den Nüsslin auch international im Bereich der Medizinischen Physik hat. In den rund 40 Jahren seines bisherigen Wirkens hat er die Medizinische Physik nicht nur in Deutschland in nachhaltiger Weise wissenschaftlich geprägt.

Bis 2004 war Prof. Nüsslin Lehrstuhlinhaber für Medizinische Physik an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit Oktober 2004 bekleidet er eine Gastprofessur an der Klinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie des Klinikums rechts der Isar und führt dort seine wissenschaftliche Arbeit auf den Gebieten neuer Strahlentherapietechnologien, der biologischen Bildgebung und der Niedrigdosiseffekte in der Strahlentherapie erfolgreich fort. Der weltweit hochangesehene Wissenschaftler wird 2009 als Präsident die Leitung des Weltverbandes der Medizinphysiker, der International Organization of Medical Physics (IOMP), übernehmen. In diesem Zusammenhang freut er sich auf eine Art Heimspiel: München wird Gastgeber des „World Congress for Medical Physics and Biomedical Engineering“ (7.-12.September 2009) sein, zu dem rund 3000 Wissenschaftler erwartet werden.