Wissen schafft Zukunft.

  Klinik und Poliklinik
  für RadioOnkologie
  und Strahlentherapie

  Klinikleitung
  Univ.-Prof. Dr. med.
  Stephanie E. Combs

  Klinikum rechts der Isar
  Technische Universität München
  Ismaninger Str. 22
  D - 81675 München
  direktion.radonk@mri.tum.de

 

HD17 intermediäre Hodgkin-Lymphome

Therapieoptimierungsstudie in der Primärtherapie des intermediären Hodgkin Lymphoms: Therapiestratifizierung mittels FDG-PET

Siehe auch Informationen der German Hodgkin Study Group: http://www.ghsg.org/aktive-studien/articles/hd17-294

Ziel der HD17-Studie ist eine weitere Individualisierung und Optimierung der Therapie für Patienten mit Hodgkin-Lymphom in mittleren Stadien. Hierzu wird eine FDG-PET-Untersuchung nach zwei Zyklen BEACOPPesk und zwei Zyklen ABVD durchgeführt. Im Standard-Arm erfolgt für alle Patienten eine anschließende Involved-field Radiotherapie (IF-RT). Im experimentellen Arm wird abhängig vom Ansprechen auf die Therapie entschieden, ob eine Weiterbehandlung im Rahmen einer Strahlentherapie erfolgt oder nicht. Nur die Patienten, die ein nicht ausreichendes Therapieansprechen zeigen, werden anschließend bestrahlt. Hierbei kommt eine neue Technik, die sogenannte Involved-node Radiotherapie (IN-RT), zum Einsatz. Patienten mit einem guten Ansprechen erhalten keine Strahlentherapie. Hierdurch soll die Toxizität der Therapie ohne Verschlechterung der Therapieergebnisse verringert werden.

Weitere Ziele sind das progressionsfreie Überleben (PFS) im Vergleich beider Arme und der Nachweis, dass eine alleinige Chemotherapie im Vergleich zur kombinierten Chemo- und Radiotherapie in Bezug auf PFS nicht unterlegen ist. Darüber hinaus soll verifiziert werden, dass durch PET ein Risikokollektiv identifiziert wird.

Sonstige Endpunkte in der Auswertung sind Gesamtüberleben (OS), Spättoxizitäten der Therapie und Sekundärneoplasien.

Die Studie erfolgt in Zusammenarbeit mit der III. Medizinischen Klinik im Hause.

 

Einschlusskriterien

  • Hodgkin-Lymphom
  • Erstdiagnose, therapienaiv, histologisch gesichert
  • Alter: 18-60 Jahre
  • Stadium I, IIA mit RF a-d; Stadium IIB mit RF c,d (a: großer Mediastinaltumor, b: Extranodalbefall, c: hohe BSG, d: > 3 Lymphknotenareale)

Ausschlusskriterien

  • Composite Lymphoma
  • Maligne Vorerkrankung
  • Vorausgegangene Chemo- oder Strahlentherapie
  • Begleiterkrankungen, die eine protokollgerechte Therapie unmöglich machen
  • Schwangerschaft / Stillen
  • Mangelnde Compliance 

Aktuelles

15.09.2017: Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir: Eine/n Sekretär/in in Teilzeit.

Mehr Infos: Stellenausschreibungen


05.09.2017:
NOA Tagung 2017
14. – 15.09.2017
MRI München
Programmflyer
Tagungsposter


30.08.2017:
Two PhD positions in Physics to assign. Read more: Stellenausschreibungen


25.07.2017:
Wir stellen ein:
Consultant (Oberarzt/Oberärztin), MTRA, Technische/n Mitarbeiter/in - Biologielaboranten/in / BTA / MTA / CTA.
Mehr Infos: Stellenausschreibungen


Dr. Kai BormUnser Assistenzarzt Herr Dr. med. Kai Borm wurde auf der DEGRO 2017 mit dem DEGRO-Dissertationspreis ausgezeichnet.
Mehr dazu: hier


Frau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs zum Thema: Radioonkologie als effiziente Ersttherapie bei Prostata-Krebs.
Der Artikel zum Nachlesen: ÄrzteZeitung, 66-114, 19.06.2017


TUM Radiation Oncology - Heading forward in Information Technology:
Der Artikel zum Nachlesen: ENLIGHT Juni 2017


combs.jpgFrau Univ-Prof. Dr. med. Stephanie E. Combs: Neuer Artikel im BPS Magazin über das Thema "Risiko für Sekundärmalignome nach einer Strahlentherapie der Prostata oder der Prostataloge“ erschienen.
Der Artikel zum Nachlesen: BPS Magazin 1/2017
 


Degro 2017:

DEGRO 2017 Team RadioOnkologie


DEGRO Pressemitteilung: Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf – Flexibilität bei der Arbeitszeit und viele Karrieremöglichkeiten